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Das Bibelmobil kommt nach Merseburg

Donnerstag, 2. November, 14.00 - 18.00 Uhr, an der Stadtkirche

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Ökumenisches Glaubensseminar im Herbst 2017

Am 11., 18. und 25. Oktober 2017

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500 Jahre Reformation - Ökumenischer Gottesdienst

Am 31. Oktober 2017, 10.00 Uhr, Dom zu Merseburg

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Dom St. Laurentii et Johannis baptistae zu Merseburg

Der Grundstein zum Dom wurde 1015 durch Bischof Thietmar gelegt. Im Jahre 1021 erfolgte die erste Weihe in Gegenwart des deutschen Königs Heinrich II. Da der Chor danach insgesamt sechsmal einstürzte, wurden unter Bischof Hunold die beiden Osttürme und das Sanktua-rium neu aufgebaut und der Dom 1042 erneut geweiht. Auch die schöne dreischiffige romanische Krypta stammt aus dieser Zeit. Eine umfassende Erneuerung erfuhr diese romanische Basilika 1225 - 1240 mit dem Bau der Vorhalle und des spätromanischen Gewölbes im Chor mit dem Querhaus. Die Vorhalle erhielt im Jahre 1535 die schönen Schlaufengewölbe durch Hans Möstel. 1510 ließ Bischof Thilo von Trotha das Mittelschiff niederlegen und es durch eine gotische Halle ersetzen, die aber erst nach seinem Tod fertiggestellt und 1511 geweiht wurde.

Die Patrone des Doms sind Johannes der Täufer, der bereits der Patron der von der 931 unter Heinrich I erbauten ersten steinernen Kirche in Merseburg war, und der heilige Laurentius. Am Laurentiustag des Jahres 955 hatte Otto I. die Ungarnschlacht auf dem Lechfeld gewonnen, bei der er gelobte, im Falle eines Sieges in Merseburg ein Bistum zu errichten, was 968 auch geschah.
Das Hauptportal des Doms zeigt Heinrich II. mit dem Dommodell und den Reichsinsignien sowie die beiden Schutzheiligen.

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Der Kreuzgang mit den Teufelskrallen stammt aus dem 13./14. Jahrhundert; Restaurierungsarbeiten erfolgten im 15. Jahrhundert.
Die Ladegastorgel, die 1853-1859 in ein barockes Prospekt aus der Herzogszeit eingebaut wurde, ist mit ihren nahezu 6000 Pfeifen und 81 klingenden Stimmen ein Instrument von Weltgeltung.
Der Dom beherbergt zahlreiche wertvolle Ausstattungsstücke, von denen die Bronzegrabplatte Rudolfs von Schwaben an erster Stelle genannt werden muss. Barockaltar, Fürstengruft, romanischer Taufstein, Bischofsgräber und -epitaphe, Chor-, Vierungs- und Seitenschiffsgestühl können nur stellvertretend für die vielen weiteren Kunstwerke im Dom genannt werden.
Die Merseburger Zaubersprüche, die 1841 in der Domstiftsbibliothek entdeckt wurden, und ein fränkisches Taufgelöbnis gehören ebenfalls zu den Kostbarkeiten des Merseburger Doms.
Die Ladegastorgel, die 1853-1859 in ein barockes Prospekt aus der Herzogszeit eingebaut wurde, ist mit ihren nahezu 6000 Pfeifen und 81 klingenden Stimmen ein Instrument von Weltgeltung.

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