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Telemann-Wochenende

Im Gedenken an den 350. Todestag von Georg Philipp Telemann Samstag und Sonntag, 24. und 25....

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Benefizkonzert für die Orgel der Stadtkirche

Mit dem Newland House Choir aus London am 2. Juli 2017

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Orgelklang 12 trifft Luther 2017

Die Reihe ORGELKLANG 12 im Merseburger Dom erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit....

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Spendenaufruf für die Restauration und Wiederherstellung der Gerhardt-Orgel in der Stadtkirche St. Maximi

Zur Bedeutung der Gerhardt-Orgel in der Stadtkirche St. Maximi Merseburg und der Notwendigkeit ihrer Restaurierung

Die große Orgel der Merseburger Stadtkirche St. Maximi wurde von dem in Merseburg ansässigen Orgelbauer Friedrich Gerhardt 1876 als große dreimanualige Orgel mit 47 Registern erbaut. Das Gehäuse hat eine neogotische Prospektfront mit einem großem Mittelfeld, zwei umlaufenden Pedaltürmen und je drei unterschiedlich großen Seitenfeldern mit vorwiegend klingenden Pfeifen.

 

Diese Orgel ist ein historisch wertvolles und bedeutendes Instrument der Saalestadt. Der Merseburger Orgelbauer Gerhardt (1826–1922) war seinerzeit in Mitteldeutschland sehr bekannt, genoss viel Ansehen und stellte einen ebenbürtigen Kollegen und starken Konkurrenten von Friedrich Ladegast (der die berühmte Orgel im Merseburger Dom erbaute) dar. Beispielsweise wurde Gerhardt nach seinem anerkannten Neubau der großen Orgel in der Merseburger Stadtkirche vom damaligen Domkantor Engel engagiert, um die schwergängige Traktur der Ladegast-Orgel des Merseburger Domes leichtgängiger zu machen. So baute 1866 die Merseburger Orgelbauwerkstatt Gerhardt die Barkermaschine im Hauptwerk der Ladegastorgel ein. Auch bei der Bewerbung um den Neubau der damaligen Naumburger Dom-Orgel konnte sich Gerhardt gegen Ladegast durchsetzen. Von 1863 bis 1894 hatte Gerhardt seine Werkstatt in Merseburg. Das bisherige Werkverzeichnis umfasst 48 Orgeln.

 

Seit der Erbauung der Orgel in der Stadtkirche Merseburg gab es mehrere Eingriffe in das Gesamtwerk und Veränderungen der Disposition. Leider wurden dabei auch originale Pfeifen entfernt, umgestellt oder umgebaut. Viele immer wieder auftretende technische Probleme und klangliche Unzulänglichkeiten führten damals schon zu regelmäßigen Reparaturen und Veränderungen an dem Instrument. In den letzten Jahren mussten zahlreiche Reparaturen durchgeführt werden um die Spielbarkeit zu erhalten.

 

Neben der Begleitung der regelmäßig stattfindenden Gottesdienste wurde die Orgel bisher auch im Rahmen der Konzertreihe in der Stadtkirche Merseburg immer wieder zum Klingen gebracht. Orgelkonzerte, Konzerte für Orgel und Orchester sowie zahlreiche Kompositionen für Chor und Orgel konnten mit diesem Instrument bereits aufgeführt werden. Inzwischen, da der Zustand der Orgel sich so dramatisch verschlechtert hat, mussten bereits geplante Vorhaben geändert werden. Derzeit sind keine Orgelkonzerte mehr auf dem Instrument möglich.

Warum für die Gerhardt-Orgel in der Stadtkirche St. Maximi spenden?

Das von der Substanz her wunderbare Orgelwerk befindet sich heute in einem beklagenswerten unwürdigen Zustand. Altersbedingter Verschleiß sämtlicher technischer Bauteile und starker Windverlust, bedingt durch unzählige undichte Stellen in der gesamten Windanlage und an den Windladen, zählen zu den Hauptmängeln, welche immer wieder zu klanglichen und auch technischen Problemen führen. Die Orgel muss nun dringend grundlegend restauriert werden.

 

So streben wir jetzt umfängliche Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an, um unsere Orgel wieder in den von Friedrich Gerhardt geschaffenen Urzustand zurückzuversetzen, der in technischer und klanglicher Hinsicht als überaus interessant und wertvoll einzustufen ist. Die Wiederherstellung der originalen Disposition und des in sich stimmigen Klangkonzeptes sind Ziel aller Reparatur- und Restaurierungsarbeiten. Diese Orgel ist in ihrer Einzigartigkeit, ebenso wie die Ladegast-Orgel im Dom, für die Orgellandschaft rund um Merseburg von großer Bedeutung.

 

Wir hoffen auf Spenden und Fördermittel, damit dieses wunderbare Instrument auch weiterhin in Gottesdiensten und Konzerten erklingen kann. Benötigt werden dafür insgesamt etwa 270.000 Euro.

 

Ihr Kantor Stefan Mücksch

 

Spendenkonto:

Kreiskirchenamt Merseburg

Bank für Kirche und Diakonie Duisburg

Verwendungszweck: RT 70, Orgel Stadtkirche

IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27 BIC: GENODED1DKD

 

Impressum

 
Evangelisches Kirchspiel Merseburg | Dompropstei 2 | 06217 Merseburg

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