Dorfkirche Korbetha

Von Jwaller - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link
Dorfkirche Korbetha

Das Kirchenschiff, ein schlichter, dreiseitig geschlossener Saalbau, ist laut einer Inschrifttafel des Pfarrers Daniel Fiedler an der östlichen Chorwand ein barocker Neubau aus dem Jahr 1720.



Adressdaten


  • Dorfstarße 8
    06258 Schkopau OT Korbetha

Daten & Fakten


  • Baujahr: 1720

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Der querrechteckige Westturm dagegen stammt noch vom Vorgängerbau. Seine spätromanischen Kapitelle an den kleinen Säulen der gekuppelten spitzbogigen Schallöffnungen weisen auf das frühe 13. Jahrhundert hin. 1723 stockte man den Turm geringfügig auf und versah ihn mit einer Schieferhaube und einer Laterne.

Der Kirchensaal besitzt eine Flachdecke und eine Hufeisenempore. Die einheitliche barocke Innenausstattung aus der Zeit um 1730 ist erhalten geblieben. Der hölzerne Kanzelaltar mit reichem Schnitzdekor und verglaster Umgangstür stammt vermutlich von dem Merseburger Bildhauer Johann Heinrich Agner d. Ä. (1684–1744). Ebenfalls aus Holz sind die Taufe und der Lesepultaufsatz gefertigt.

Das Orgelprospekt stammt aus dem Jahr 1736, das Orgelwerk wurde 1910 in der Zörbiger Werkstatt von Wilhelm Rühlmann gebaut. Das Gestühl und die Ausmalung rühren ebenfalls aus dem Jahr 1910, in dem die Kirche restauriert wurde.

Im Kirchhof befinden sich mehrere, zum Teil verwitterte barocke Grabmäler, darunter das Grabmal für Daniel Fiedler von 1738, seitlich mit einer Frauen- und einer Engelsfigur versehen, deren Schöpfer vermutlich ebenfalls Agner ist.