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Telemann-Wochenende

Im Gedenken an den 350. Todestag von Georg Philipp Telemann Samstag und Sonntag, 24. und 25....

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Benefizkonzert für die Orgel der Stadtkirche

Mit dem Newland House Choir aus London am 2. Juli 2017

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Orgelklang 12 trifft Luther 2017

Die Reihe ORGELKLANG 12 im Merseburger Dom erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit....

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Telemann-Wochenende

Im Gedenken an den 350. Todestag von Georg Philipp Telemann Samstag und Sonntag, 24. und 25. Juni 2017

Sonnabend, 24. Juni 2017, 17 Uhr Dom zu Merseburg

 

Konzert zum Johannestag (gefördert durch die MBM Mitteldeutsche Barockmusik - e.V.)

 

"Der Tag des Gerichts - Georg Philipp Telemanns Spätwerk"

 

Gesine Adler – Sopran; Susanne Langner – Alt; Markus Schäfer – Tenor; Klaus Mertens - Bass;

Collegium Vocale Leipzig; Kammerchor der Schloßkapelle Saalfeld; Merseburger Hofmusik

Michael Schönheit - Leitung

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

"Ein fest Burg ist unser Gott" BWV 80

Kirchenmusik zum Reformationsfest in der Fassung von Wilhelm Friedemann Bach

für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, 2 Oboen und Oboen d'amore, Oboe da caccia Fagott,  3 Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo

 

Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)

"Der Tag des Gerichts" TWV 6:8     

Singgedicht in vier Betrachtungen von Christian Wilhelm Alers für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, 2 Oboen, Fagott, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo

 

Georg Philipp Telemanns "Der Tag des Gerichts" gehört zu den Spätwerken des Komponisten und gilt als sein letztes Oratorium. Das Libretto aus dem Jahre 1761entstammt der Feder des Theologen, Dichters und Philosophen Christian Wilhelm Alers, der 1737 in Hamburg geboren ein Schüler Georg Philipp Telemanns am Hamburger Johanneum war.

Das in den letzten Lebensjahren des Komponisten entstandene Werk wurde in Hamburg relativ selten aufgeführt - der musikalische Geschmack hatte sich bereits gewandelt. Dennoch spielt "Der Tag des Gerichts" in der Rezeptionsgeschichte der Musik Telemanns eine herausragende Rolle, bildet das Werk den Ausgangspunkt der Telemann-Renaissance im 20. Jahrhundert. Innerhalb der Reihe "Denkmäler Deutscher Tonkunst" gab Max Schneider (1875-1967) das Werk 1907 zusammen mit der ebenfalls von Telemann stammenden Kantate Ino heraus. Seine Ausgabe leitete er ein, indem er die beiden großen Autobiographien Telemanns von 1718 und 1740 abdruckte und mit eigenen Forschungsergebnissen und der Auswertung jüngerer Literatur zu einem Lebensbild Telemanns ergänzte.

Johann Sebastian Bachs Kantate "Ein feste Burg ist unser Gott" eröffnet diesen Abend nicht ohne Grund. Bach war freundschaftlich mit Telemann verbunden. Dieser war Taufpate Carl Philipp Emanuels, dem zweitältesten Sohnes Johann Sebastians. In den Leipziger Jahren erklangen unter Bachs Leitung auch Werke Telemanns in Gottesdienst und Konzert, zudem kann man "Ein feste Burg ist unser Gott" als Lebensmotto beider lutherisch-protestantischer Kirchenmusiker betrachten.

 

 

Sonntag, 25. Juni 2017, 10 Uhr Dom zu Merseburg

 

Festgottesdienst zum Tag der Augsburgischen Konfession

im Gedenken an den 250. Todestag von Georg Philipp Telemann am 25. Juni 1767

 

Kirchenmusik von Georg Philipp Telemann im Gottesdienst

 

"Singet dem Herrn ein neues Lied" Psalm 96; für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, Streicher und Basso continuo

 

Missa brevis über "Allein Gott in der Höh sei Ehr" TWV 9:2; für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo

 

"Du bleibest dennoch unser Gott" TWV 13:9b; Kirchenmusik zur 200-Jahfeier der Augsburgischen Konfession, für Sopran, Bass, Streicher und Basso continuo

 

Domprediger Dr. Martin Eberle - Liturgie und Predigt

Franziska Zwink – Sopran; Susanne Langner – Alt; Markus Schäfer – Tenor; Klaus Mertens - Bass

Collegium Vocale Leipzig, Kammerchor der Schloßkapelle Saalfeld, Merseburger Hofmusik

Domorganist Michael Schönheit - Musikalische Leitung und Orgel

 

 

 

Sonntag, 25. Juni 2017, 17 Uhr Barockkirche Burgliebenau

 

Kammermusik - Viola da Gamba solo

 

"Eine Neuentdeckung - Zwölf Fantasien für Viola da Gamba solo"

 

"Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen."

 

Georg Philipp Telemanns 12 Fantasien für Viola da Gamba galten Musikliebhabern über Generationen hinweg als das verschollene Bernstein-Zimmer der solistischen Gambenmusik: Ihre Veröffentlichung im Jahre 1735 war zweifelsfrei belegt, doch schien nicht ein einziges Druckexemplar die Zeiten überdauert zu haben. Die Suche nach dem Verbleib der Gambenfantasien steigerte das Interesse an ihnen in einem Maße, wie es selbst Telemanns gewitzter Verkaufsstrategie zur Ehre gereicht hätte. Der überraschende Fund des vermutlich einzigen erhaltenen Druckexemplares aus dem Telemannischen Verlag durch Thomas Fritzsch darf mit Fug und Recht als musikalische Sensation bezeichnet werden.

 

Georg Philipp Telemann (1681 - 1767): 

Zwölf Fantasien für Viola da Gamba solo

FANTAISIES pour la BASSE de VIOLLE,

faites et dediées à M.r Pierre Chaunell, par Telemann.

 

 

Fantasia 1 [c-Moll] TWV 40:26; Adagio / Allegro / Adagio / Allegro – Allegro

 

Fantasia 2 [D-Dur] TWV 40:27; Vivace / Andante / Vivace – Presto

 

Fantasia 3 [e-Moll] TWV 40:28; Largo – Presto – Vivace

Fantasia 4 [F-Dur] TWV 40:29; Vivace – Grave – Allegro

 

Fantasia 5 [B-Dur] TWV 40:30; Allegro – Largo – Allegro

 

Fantasia 11 [d-Moll] TWV 40:36; Allegro – Grave – Allegro

 

Pause

 

Fantasia 6 [G-Dur] TWV 40:31; Scherzando – Dolce – Spirituoso

 

Fantasia 9 [C-Dur] TWV 40:34; Presto – Grave – Allegro

 

Fantasia 12 [Es-Dur] TWV 40:37; Andante –Allegro – Vivace

 

Fantasia 7 [g-Moll] TWV 40:32; Andante – Vivace – Allegro

 

Fantasia 10 [E-Dur] TWV 40:35; Dolce / Allegro / Dolce / Allegro – Siciliana – Scherzando

 

Fantasia 8 [A-Dur] TWV 40:33; Allegro – Grave – Vivace

 

 

Thomas Fritzsch - Viola da gamba

 

Viola da gamba Lady Amber (siebensaitig), Holleschau (Mähren), 1774

Viola da gamba (siebensaitig) von Johann Casper Göbler

Breslau, 1784, ex Joachim Carl Graf von Maltzan

 

 

 

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